Geschichte

Historisches:

Im Jubiläumsjahr sind einige Ausflüge in die Allershausener Historie geplant.

Ein historischer Umzug, ein Mittelaltermarkt.

Vorträge zur mittelalterlichen und neueren Geschichte,

und eine Expedition in die Vor- und Frühgeschichte Allershausens.

Auf eine Reise durch die Allershausener Vergangenheit entführte uns Frau Frau Renate Vogt am Kunstwochenende. Sie sammelte in den vergangenen Jahren historische Bilder aus dem gesamten Ortsbereich. In einer aufwendigen Diashow wurden Familien, Häuser, öffentliche Einrichtungen und Landschaften in einem sehr ansprechenden Rahmen präsentiert.

Diese hochinteressante Zeitreise kann man jetzt auch über einen Link  unter „Geschichte Allershausens“ oder „Fotos“ ansehen.

Dort sind auch noch einige Aufnahmen aus dem Jahre 1970 zu finden.

 

Archäologische Funde lassen sich auf 2000 v. Chr. datieren und bestätigen, dass die Gemeinde zu einem uralten Siedlungsgebiet gehört. Die Kelten besiedelten etwa 500 v. Chr. das Gebiet und gaben den beiden Flüssen Amper (Amba) und Glonn (Clana) ihre Namen. Die Römer besetzten 15 n. Chr. das Gebiet ohne Widerstand der Noriker, des Keltenstammes, der zu dieser Zeit hier siedelte. 450 Jahre später drangen die germanischen Stämme in das Gebiet vor und zwangen die Römer zum Rückzug. Der Stamm der Bajuwaren teilte sich das Gebiet mit den verbliebenen Kelten. Die vielen Orte im Landkreis mit -ing und -hausen im Namen zeigen, dass die Siedlungsgründungen vor und während der Landnahme der Bajuwaren erfolgt sind. Schriftlich erwähnt wurde der Ort erstmalig im Jahr 814 in einer urkundlichen Niederschrift als Adalhareshusum, eine Zusammenziehung des Personennamens Adalhar mit dem Bestimmungswort hûs, was „bei den Häusern des Adalhar“ heißt. „Adalhar“ bedeutet so viel wie „edler Krieger“.

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: Chronik von Allershausen von Wolfgang H. Koob

 

Weitere Erwähnungen erfolgten 822 als Adlahareshusir und etwa 1140 als Adlhershusen. Der heutige Ortsname ist seit 1466 belegt. Da der Ort seit 1190 an das Prämonstratenserkloster Neustift bei Freising geschenkt worden war, enthält das Gemeindewappen die Neustifter Schlüssel. In einer schweren Zeit am Ende des 18. Jahrhunderts ließ Abt Joseph von Neustift die Pfarrkirche neu erbauen.

Sie wurde am 4. Oktober 1783 mit dem Patronat des heiligen Josef geweiht. 1872 wurde der Turm auf 64 Meter erhöht und das Kirchenschiff wurde 1892 um 10 Meter nach Westen verlängert. Der sogenannte „Dom des Ampertales“ wurde vor der 200-Jahr-Feier seines Bestehens im Jahre 1983 gründlich renoviert.

Allershausen gehörte zum Rentamt München und zum Landgericht Kranzberg des Kurfürstentums Bayern. Durch ein Edikt des bayerischen Königs von 1808/1818 siedelten sich hauptsächlich protestantische Einwanderer aus dem Rheinkreis (Pfalz) an. Sie bauten 1835 im Ortsteil Oberallershausen eine evangelische Kirche und gründeten eine der ersten protestantischen Gemeinden in Altbayern.

Im Zuge der kommunalen Neuordnung Bayerns wurde am 1. April 1971 die Gemeinde Aiterbach aufgelöst und nach Allershausen eingemeindet. Am 1. Januar 1972 kamen die Ortsteile Göttschlag, Kreuth und Tünzhausen der aufgelösten Gemeinde Tünzhausen sowie der Gemeindeteil Oberkienberg der aufgelösten Gemeinde Schlipps hinzu.

Quelle:  http://de.wikipedia.org/wiki/Allershausen

 

 

Neugierig geworden? Zur Geschichte unserer Gemeinde erschien eine

dreibändige Chronik, die bei der Gemeinde erworben werden kann:

 

Band 1 „Chronik von Allershausen“ – Verfasser Wolfgang Koob

Band 2 „Häuserbuch der Gemeinde Allershausen“ – Verfasser Andreas Sauter

Band 3 „Pfarr- und Kirchengeschichte Allershausen“ – Verfasser Andreas Sauter